Stromsparen mit Enlightenment 0.22

Der Desktop Enlightenment fasziniert mich ja schon seit Jahren. Einer der Gründe weswegen z.B. in meiner Linux Distribution Neptune auch immer wieder ein Enlightenment als Low Memory Desktop angeboten wird. Dieser wird zwar bei Neptune standardmäßig noch in der Urversion 0.16, oder DR16 genannt, ausgeliefert bietet dafür aber das notwendige um auch an einem PC mit wenig Arbeitsspeicher oder schwächerer Leistung ordentlich zu arbeiten.

E22 mit klassischer Desktop Konfiguration


Natürlich liefern wir bei Neptune aber auch die aktuelle Version 0.22 von Enlightenment aus. Diese Version kommt anders als die Version 0.16 mittlerweile in Sachen Features und Funktionen an eine komplette Desktopumgebung heran.
Die Konfigurierbarkeit ist ähnlich gut und detailreich wie bei meinem heißgeliebten Plasma Desktop, dafür bietet E22 aber einige Gimmicks die man so bei Plasma derzeit nicht findet, wie virtuelle Arbeitsflächen mit unterschiedlichen Hintergründen oder die Möglichkeit mit dem Everythinglauncher auch ohne Maus das komplette System steuern zu können.
Natürlich gibt es auch einige Einschränkungen, so muss fehlt mir eine ausführliche Einstellungsmöglichkeit für das Touchpad. Hier kann man aber auch auf die Plasma Systemeinstellungen zurückgreifen um das ganze zu konfigurieren.

Eine Sache die mich bisher immer zu Plasma zurückgetrieben hat war die Akkulaufzeit die irgendwie deutlich kürzer war auf dem E22 Desktop im Vergleich zu Plasma.
Eine kurze Recherche hat mich zu dem Schluss gebracht dass fast 5 Watt konstant mehr Strom verbraucht worden ist, im Vergleich zu Plasma.

CPUFreq Modul für Strom sparen


Der Grund dafür war bei mir das nicht eingebundene Cpufreq Modul. Dieses kann man unter Module System einbinden und allen Notebooknutzern kann ich das nur wärmstens ans Herz legen, da es dann die CPU auch in den Schlaf schicken kann und ihr sogar wenn ich besonders stromsparend unterwegs sein möchte einen Takt vorgeben kann.



Damit man schnell zwischen Profilen wechseln kann oder auch einfach sehen kann in welchem Takt die CPU gerade arbeitet lohnt es sich auf eurem Desktop oder Panel dieses Modul auch sichtbar zu machen.

Insgesamt eine ziemlich einfache Sache, auf die man aber auch erstmal kommen muss.

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